Langer Atem
für den Antrieb

Traktions- oder Antriebsbatterien liefern den Strom für Elektromotoren in Fahrzeugen. Sie sorgen dafür, dass Golfcarts, Rollstühle, Elektro-Boote und andere Fahrzeuge zügig vorankommen und mobile Hebebühnen sowie leichte Flurförderzeuge mit Elektroantrieb zuverlässig ihren Dienst tun.


Mehr Infos zur Auswahl deiner Antriebsbatterie

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Gitterplatten

Der Klassiker der Blei-Säure-Batterie in der geschlossenen, wartungsarmen Bauweise eignet sich für den leichten Betrieb von Golfcaddies, Rollstühlen, Reinigungsmaschinen, mobilen Hebebühnen oder leichten Flurförderzeugen. Bei bestem Preis-Leistungs-Verhältnis, guten Hochstromeigenschaften und relativer Zyklenfestigkeit sind die Gitterplatten-Batterien langlebig und immer eine gute Wahl.

Panzerplatten

Nasse Deep-Cycle-Batterien in Panzerplatten- oder Röhrchenplatten-Technologie sind auf stärkste Belastungen ausgelegt. Mehrere Röhrchen, in denen die aktive Masse quasi „gepanzert“ ist, sind hier zu Platten zusammengefügt. Durch diesen Aufbau sind sie extrem belastbar und zyklenfester als Batterien mit Gitterplatten bei gleicher Batteriekastengröße. Mit bis zu 1.000 Zyklen bei 80 % Entladetiefe eignen sie sich für den schweren professionellen, zyklischen Einsatz.

AGM/Gel

Bei den Antriebsbatterien in AGM- oder GEL-Technologie handelt es sich um verschlossene, absolut wartungsfreie, auslaufsichere Batterien in geschlossener Bauweise mit festgelegtem Elektrolyt (in Vlies bzw. Gel). Beide eignen sich für den mittleren bis schweren zyklischen Einsatz etwa in Reinigungsmaschinen, Golfcaddies, leichten Flurförderzeugen, Hebebühnen, Rollstühlen, Wohnmobilen und Booten. AGM-Batterien liefern meist hohe Ströme und sind auch teilgeladen noch leistungsstark, was für Flexibilität in Bezug auf Einsatzdauer und Ladezeiten sorgt. Gel-Batterien überzeugen durch hohe Rüttelfestigkeit.

Rundzelle

Die „gewickelten“ Gitter der Rundzellen-Batterie verbinden auf relativ kleinem Raum die Vorzüge einer Versorgungsbatterie mit gleichzeitig guten Starteigenschaften. Die Batterie hat ein gutes Wiederaufladeverhalten nach Tiefentladung und ein gutes zyklisches Verhalten (ca. 300 Zyklen bei Entladetiefe 80 %). Mit einer konstanten Leistungsqualität während des gesamten Entladevorgangs eignet sie sich besonders für den leichten Einsatz in Rollstühlen, Golfcaddies, mobilen Habebühnen, Car-Hifi-Anlagen und Booten.

Was ist eine Antriebsbatterie?

Antriebsbatterien versorgen den Elektromotor in Maschinen und Fahrzeugen mit Strom. Sie sind darauf ausgelegt, in Ruhezeiten mit einem Ladegerät geladen zu werden und anschließend bei der Benutzung wieder entladen zu werden. Auf diesen sich wiederholenden Wechsel zwischen Laden und Entladen oder Zyklus sind Antriebsbatterien ausgelegt. Im Gegensatz zu Starterbatterien vertragen sie es durch die spezielle Zusammensetzung und den Aufbau der Gitter und der Separatoren gut, wiederholt bis auf eine Entladetiefe von bis zu 80 % entladen zu werden. Die Zyklenfestigkeit einer Antriebsbatterie gibt Aufschluss darüber, wie oft sie diese Entladetiefe unter idealen Umständen erreichen kann, bevor sie Schaden nimmt.

Welche Arten von Antriebsbatterien gibt es und wofür kann man sie einsetzen?

Individuell zugeschnittene Batterien 
Gabelstapler und andere Flurförderzeuge benötigen speziell konfektiernierte Batterien, bei denen Bleibatteriemodule zu Spannungen bis 96 Volt zusammengeschaltet werden. Hier dient der Bleiakku auch als Gegengewicht, um höhere Lasten balancieren und transportieren zu können. Unsere Industriebatteriesparte inbatt ist auf Systeme bestehend aus Akkus, Ladegeräten und zahlreichen Service-Leistungen spezialisiert.

Einsatzbereite, kompakte Blockakkus
Für viele andere Einsatzzwecke sind so genannte Kleintraktions- oder Semitraktionsbatterien als 12-, 8- oder 6-Volt-Blockakkus erhältlich, Kapazität oder Leistung lassen sich durch Reihen- oder Parallel-Schaltung erweitern. 
Sie eignen sich für viele Anwendungen im Freizeit- und im gewerblichen Bereich, auch im Mehrschichtbetrieb, vom Kinderfahrzeug bis zur Hebebühne. Es gibt sie als klassische Nassbatterien in wartungsarmer Ausführung mit Gitterplatten oder Panzerplatten (PzS) oder absolut wartungsfreie Batterien in GEL- oder AGM-Technologie, letztere sowohl mit flachen als auch gewickelten Gittern (Rundzelle). Sie unterscheiden sich nicht nur in der Wartung, sondern vor allem darin, wie zyklenfest sie sind, d. h. wie viele Zyklen sie aushalten ohne Schaden zu nehmen, und wie schnell sie wieder aufgeladen werden können.

Unsere Empfehlungen für passende Antriebsbatterien, je nach deinen Anforderungen an Wartung, Zyklenfestigkeit und Ladezeiten, findest du weiter unten auf dieser Seite.

Immer im Team planen
Jede Antriebsbatterie ist nur so gut, wie es das zugehörige Ladegerät erlaubt.

Antriebsbatterien werden eingesetzt für Elektro-Boote, Reinigungsmaschinen (Scheuersaugmaschinen, Kehrmaschinen, Kehrsaugmaschinen, Aufsitzscheuersaugmaschinen, Hochdruckreiniger, Waschsauger und Industriesauger), elektrische Rollstühle, Seniorenmobile, Reha-Anwendungen (Badelifter, Aufrichtlifter, Transportlifter), Hubwagen und Gabelstapler, Golfcaddys, Golfcarts, Stapler, Hybridfahrzeuge, Arbeits- und Hebebühnen, E-Scooter und Elektromobile, Roller, Seilwinden, in Hybrid-Autos etc.

 

Tipps zum Antriebsbatteriekauf

Bei der Wahl der passenden Batterie kommt es

1. auf die technischen Daten an und

2. auf die individuellen Anforderungen an eine passende Batterie.

1. Die technischen Daten

Jede Batterie verliert mit der Zeit an Kraft.

Wird sie normal belastet und ist dabei stets voll aufgeladen, wird die Kapazität langsam abgebaut.
Wird sie oft überbelastet und dabei nur ungenügend geladen, geht der Kapazitätsabbau deutlich schneller, d. h. die Batterie altert wesentlich schneller.

Im Idealfall halten sich Stromentnahme (Belastung) und Stromaufnahme (Ladung) die Waage. So verhinderst du, dass die Batterie vorzeitig altert.

Bei Antriebsbatterien ist das besonders wichtig. Da die Batterie quasi "am Stück" entladen und erst danach wieder geladen wird, sollten die nötige Kapazität für die Stromentnahme sorgfältig berechnet werden und die Leistungsfähigkeit für die Stromaufnahme darauf abgestimmt werden. So kann verhindert werden, dass ihr während der Nutzung nicht vorzeitig der Strom ausgeht oder die Ladung kontinuierlich sinkt, weil in den Ruhezeiten nicht genügend geladen werden kann.

Nennkapazität (Ah)

Anhand der Nennkapazität in Amperestunden (Ah) kannst du feststellen, wie lange eine Batterie dein Fahrzeug antreiben kann.

Wie viel Strom braucht dein Elektromotor inklusive zusätzlicher Verbraucher?

Bei den meisten Elektromotoren und anderen elektrischen Verbrauchern ist angegeben, wieviel Watt und welche Spannung sie benötigen. Daraus lässt sich der Strombedarf in Ampere ermitteln:

I (Strom in Ampere) = P (Leistung in Watt) : U (Spannung in Volt)

Wie lange brauchst du das Fahrzeug oder die Maschine?

Hier geht es um die gesamte Dauer, in der du das Fahrzeug nutzen willst, bevor es wieder geladen wird. Planst du eine Hebebühne nur gelegentlich für jeweils kurze Zeit zu nutzen und sie wird zwischendurch geladen oder ist eine Reinigungsmaschine im Mehrschichtbetrieb dauerhaft im Einsatz? Legst du lange Strecken mit einem Elektroboot zurück oder kurze mit einem Golfcart? Machst du unterwegs Halt an Ladestationen oder nicht?

Der zuvor ermittelte Ampere-Wert multipliziert mit der geplanten Nutzungszeit in Stunden ergibt die benötigte Nennkapazität in Ah. Sicherheitshalber sollte dieser Wert mit einem Faktor von 1,3 multipliziert werden, um die Batterie nicht unnötig tief zu entladen.

Ah (Nennkapazität in Amperestunden) = I (Strom in Ampère) x geplante Nutzungszeit unter Volllast (in Stunden) x 1,3 (Sicherheitsfaktor)

Manche Ratgeber empfehlen stattdessen, den Wert in Wattstunden für die Berechnung der passenden Batterie zugrunde zu legen. Da alle Daten bereits ermittelt wurden, lässt sich dieser Wert leicht ermitteln:

Wh (Leistung in Wattstunden) = Ah (Nennkapazität in Amperestunden) x U (Spannung in Volt)

Zyklenfestigkeit

Bei unseren Antriebs- und Versorgungsbatterien sind die Zyklen nach IEC 254-1 angegeben. Sie sagen aus, wie oft die Batterie unter idealen Umständen bis auf eine Entladetiefe von 80 % entladen und wieder geladen werden kann, ohne Schaden zu nehmen.
Wird die Batterie regelmäßig weniger tief entladen, hält sie entsprechend mehr Zyklen aus.

Bei Anwendungen, in denen jeweils nicht viel Strom entnommen wird, bevor sie wieder geladen werden, reichen Batterien für leichte zyklische Belastung aus, wie die intAct Traktion-Power, die Optima Yellowtop oder die Odyssey Antriebsbatterien.

Kommt die Batterie regelmäßig an ihre Grenzen, wird oft tief entladen, evtl. auch weil die Zeit zum Aufladen nicht immer reicht, eignen sich Batterien für den schweren zyklischen Einsatz mit bis zu 1.000 Zyklen wie die intAct Traktion-Power PzS.

Dazwischen liegen Batterien wie die intAct GEL-Power und die Trojan Deep-Cycle für den mittleren zyklischen Bereich mit bis zu 700 Zyklen.

Einbaumaße und Anschlusspole

Eine Batterie muss natürlich in dein Fahrzeug, deine Maschine oder dein Gerät passen. Überprüfe hierzu die Abmessungen deiner alten Batterie oder den verfügbaren Platz dort, wo du die Batterie verbauen willst.

Überprüfe, ob die Pole gut zugänglich sind, ob du sie mit den vorhandenen Kabeln gut erreichen kannst und ob die Anschlüsse deiner Kabel zur Batterie passen.

Manche Batterien haben eine Bodenleiste, mit der du sie befestigen kannst, falls du Platz dafür hast.

2. Batterie passend zu den individuellen Anforderungen wählen

Antriebsbatterien gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es gibt AGM-Batterien mit flachen Gitterplatten oder gewickelten Gittern (Rundzellen-Batterien), GEL-Batterien und nasse Blei-Säurebatterien mit Gitterplatten oder Panzerplatten bzw. Röhrchenplatten.

Jede Batterie-Technologie hat besondere Stärken, aber auch Schwächen. Je nachdem, welche Anforderungen deine Batterie in der jeweiligen Anwendung erfüllen muss, oder welche Eigenschaften du dir wünschst, passen manche Batterie-Technologien besser oder eignen sich eher nicht.

Es gilt die Eigenschaften abzuwägen.

Wie viel Zeit hat die Batterie, um wieder vollaufzuladen?

Damit die Batterie nicht vorzeitig altert, sollte sie im Idealfall vollgeladen sein, bevor erneut Strom entnommen wird. Im Gewerbebetrieb bedeuten Standzeiten allerdings Wertverlust und im Freizeit- und persönlichen Bereich Umstände. Umso vorausschauender ist es, nicht einfach die größte und günstigste Antriebsbatterie zu wählen, sondern eine, die in der vorhandenen und entbehrlichen Zeit wieder vollständig aufgeladen werden kann.

Das Laden von Batterien ist eine Wissenschaft für sich. Ausführliche Informationen dazu haben wir unter Ladegeräte im Wissensbereich bereitgestellt. 

Grundsätzlich gilt:

  • AGM-Batterien können mit einem höheren Ladestrom geladen werden als Nass-Batterien oder GEL-Batterien. Dadurch laden sie schneller. Vor allem die Odyssey Antriebsbatterien, AGM-Batterien mit dünnen Platten aus 99,99 % Reinblei und die Optima Yellowtop in AGM-Technologie, bei der die Stromaufnahme durch die gewickelten Gitter verbessert ist.
  • Allerdings sind für die verschiedenen Batterietechnologien unterschiedliche Ladekennlinien notwendig. Diese regeln, wann im Laufe des Ladens welche Spannungs- und Stromwerte wie lange an die Batterie geschickt werden, um ein optimales Ladeergebnis zu erhalten, ohne Überhitzen oder andere Schäden an der Batterie.


Ist es wichtig, dass die Batterie gekippt werden kann und dabei nicht ausläuft?

Fahrzeuge und Geräte mit Elektromotor können auch einmal umfallen. Durch austretende Batteriesäure kann der Motor oder das Gehäuse beschädigt werden. Auch die Batterie wird geschädigt, wenn die die Gitter nicht vom Elektrolyt bedeckt sind.

Nassbatterien wie die intAct Traktion-Power PzS müssen regelmäßig gewartet werden und haben Stopfen, die man entfernen kann, Sie können nur aufrecht genutzt werden und laufen im Normalfall sofort aus, wenn sie gekippt werden.

Verschlossene Batterien auf GEL- oder AGM-Basis wie die intAct GEL-Power oder die Odyssey Batterien lassen sich nicht öffnen. Sie haben ein Sicherheitsventil und werden auch VRLA-Batterien genannt (Ventil Regulated Lead Acid). Sie sollten zwar nicht dauerhaft gekippt stehen, laufen aber auch nicht sofort aus.

Wird deine Batterie längere Zeit nicht genutzt?

Viele Fahrzeuge, Geräte oder Maschinen werden nur saisonal genutzt oder zu bestimmten Anlässen. Idealerweise ist deine Batterie jederzeit bereit, wenn du sie brauchst. Deswegen empfehlen wir, Batterien immer vollgeladen, bei ca. 15 bis 18° C und trocken zu lagern und bei längeren Standzeiten von den Verbrauchern zu trennen. Aber auch mit diesen Vorkehrungen verliert die Batterie mit der Zeit Spannung.

Um der Selbstentladung entgegenzuwirken, macht es Sinn, die Batterie alle 6 bis 8 Wochen mit einem Ladegerät aufzuladen. Es gibt auch Ladegeräte, die dauerhaft an der Batterie bleiben können und konstant leicht nachladen. Allerdings geht das auf Lasten der Lebensdauer der Batterie.

Oder du nutzt eine GEL-Batterie wie die intAct GEL-Power die eine geringere Selbstentladung hat als Batterien mit anderen Technologien.

Du hast keine Lust auf Wartung?

Bei wartungsarmen Batterien solltest du regelmäßig den Flüssigkeitsstand kontrollieren und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser wieder auffüllen. Du erkennst sie an den Stopfen auf der Oberseite, wie bei der Trojan Deep-Cycle Nass-Batterie.

Mit einem optionalen Wasserbefüllsystem holt sich die Batterie selbst die verloren gegangene Flüssigkeit und die Service-Intervalle verlängern sich.

Willst du dir noch mehr Arbeit sparen, empfehlen wir dir, eine absolut wartungsfreie Batterie zu wählen, die keinerlei Wartung erfordert.

Absolut wartungsfreie Batterien gibt es auf AGM- oder GEL-Basis. beide sind verschlossen und mit einem Überdruckventil ausgestattet. Man nennt sie auch VRLA-Batterien (Ventil Regulated Lead-Acid), also ventilregulierte Blei-Säure-Batterien. Hier geht keine Flüssigkeit verloren. Bei der AGM-Batterie ist das Elektrolyt in den Glasfaservlies-Separatoren gebunden, in der GEL-Batterie gelartig festgelegt.

Tipp

Du musst nicht bei der ursprünglich verbauten Technologie bleiben.

Ein Upgrade geht immer!