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Schrötter in Reihe drei - Cortese hat Glück im Unglück bei Horror-Sturz // 24.06.2017

Im ereignisreichen Qualifying für den Grand Prix der Niederlande gelang es Marcel Schrötter, die Nerven zu behalten und den neunten Startplatz zu sichern.

Im ereignisreichen Qualifying für den Grand Prix der Niederlande gelang es Marcel Schrötter, die Nerven zu behalten und den neunten Startplatz zu sichern. Für Sandro Cortese ging ein Mega-Highsider Gott sei Dank glimpflich aus.

Bei Dauerregen am Samstagmorgen kamen sowohl Marcel Schrötter als auch Dynavolt Intact GP-Teamkollege Sandro Cortese im letzten Freien Training der "Cathedral of Speed" gut zurecht und platzierten sich an siebter und achter Position.

Zum Qualifying am Nachmittag waren die Bedingungen weniger eindeutig. Vom Himmel her blieb es trocken, doch auf der Start-Ziel-Geraden zeigten sich noch einige feuchte Flecken und es hätte jederzeit wieder regnen können.

Marcel Schrötter setzte zunächst auf Regenreifen, doch ziemlich bald war klar, dass die Konkurrenz, die auf Slicks unterwegs war, schnellere Rundenzeiten ablieferte. Der 24-Jährige kehrte nach wenigen Minuten in die Box zurück, um die Reifen zu wechseln, der Stopp sollte allerdings etwas länger als geplant andauern.

Sandro Cortese fuhr von Anfang auf Slicks raus, fand zügig seinen Rhythmus und holte flott nach vorne auf, als er in Kurve 15 bei hohem Tempo von seiner Suter geschleudert wurde und rücklings hart auf den Boden aufschlug. Während sich sein Motorrad mehrmals im Kies überschlug und dabei ziemlich beschädigt wurde, blieb der 27-Jährige Gott sei Dank unverletzt. Das Qualifying war für ihn beendet und er muss den Assen-GP vom letzten Startplatz in Angriff nehmen.

Gleich darauf wurde die Session für eine Weile unterbrochen, weil Lorenzo Baldassarri unmittelbar nach Sandro an genau derselben Stelle ähnlich heftig stürzte und medizinisch versorgt werden musste.

Marcel musste ganz schön Nerven beweisen, um nach dem Abbruch die verbleibenden 30 Minuten auf der Strecke sofort wieder Vollgas zu geben. Aber das tat er und zwar mit sehr konstanten Zeiten, die schnellste davon eine 1'38.784, mit der er weniger als ein Zehntel hinter der Top-5 und nur 0,497 Sekunden hinter Pole-Setter Franco Morbidelli folgte. Mit einer vielversprechenden Pace ist morgen von Platz neun in der dritten Reihe einiges drin.

Start für das 24-Runden-Rennen ist 14:30 Uhr als letzter Lauf nach der Moto3 und MotoGP!

FP°3:
1. Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX - 1'52.973
2. Alex MARQUEZ / SPA / KALEX - 1'53.088 (+0.115)
3. Mattia PASINI / ITA / KALEX - 1'53.752 (+0.779)
:
7. Marcel SCHRÖTTER / GER / SUTER - 1'54.365 (+1.392)
8. Sandro CORTESE / GER / SUTER - 1'54.755 (+1.782)

QP:
1. Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX - 1'38.468
2. Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX - 1'38.569 (+0.101)
3. Thomas LUTHI / SWI / KALEX - 1'38.583 (+0.115)
:
9. Marcel SCHRÖTTER / GER / SUTER - 1'38.965 (+0.497)
31. Sandro CORTESE / GER / SUTER - 1'45.195 (+6.727)

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